Wie im letzten Artikel beschrieben, haben wir unsere Frontend-Server mit einem netten Fullpage Cache ausgerüstet. Ich habe noch ein paar Schräubchen nachgezogen und mit Tag-Support und durch vereinfachter Dezentralisierung das Setup abgerundet.

Allerdings traten zwei miese Probleme auf: Datenmüll im Cache und keine Invalidierung über mehrere Frontends verteilt.

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So. Wenig Worte, viele Code-Schnipsel. Fullpage Caching ist super für echt gruselig langsame Anwendungen wie Drupal, Magento, WordPress oder die eigene Plattform ab einer gewissen Last. Es gibt paar einfache Handgriffe, womit man einen Fullpage Cache in nginx mit memcached-Speicher implementieren kann. Wir haben in meiner Firma eine in PHP 5.4 geschriebene Frontend-Anwendung, dessen Ausgabe über nginx ausgeliefert wird. Für das Einsparen von Ressourcen (und somit Einsparung von Kosten und auch CO2 durch geringeren Strombedarf – ja, ÖkoChris ist back.) haben wir einen Fullpage-Cache in nginx eingerichtet, der dank des memcached-Moduls Daten nicht auf der Festplatte, sondern im Arbeitsspeicher hält.

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3März

Event-Driven

Aktuell ein Buzzword, was ich immer wieder im gleichen Atemzug mit Non-Blocking höre.

Viele Opportunisten argumentieren mit “Event-Driven” in der node.js-Revolution und führen oftmals die Überflüssigkeit von Threads und Forks an. Ich habe über acht Jahre Erfahrung in Anwendungs- und Netzwerkentwicklung und früh gelernt, dass Threads doch lebenswichtig sind und polling ein altbekanntes Konzept ist, um auf Sockets die Verfügbarkeit von Daten zu ermitteln.

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29Februar

CeBIT

Alle Jahre wieder kommen die IT-Unternehmen… Es ist mal wieder CeBIT-Zeit und ich wurde dieses mal von der Deutsche Messe AG eingeladen. (Ich hatte CeBIT auch ehrlich gesagt nicht so auf dem Schirm.)

Letztes Jahr war die Cloud das Leitthema der CeBIT, dieses Jahr ist es “Managing Trust“. Die logischen Fortsetzung der Cloud.

Ein großes Problem eines Cloud-Dienstes ist die Fragestellung rund ums Thema Datensicherheit. Dropbox galt als der Consumer-Cloud-Dienst-Anbieter, hatte aber gravierende Sicherheitsmängel ans Tageslicht gebracht, als jeder Dropbox-Zugang mit einem beliebigen Passwort zugänglich war.

Ich bin gespannt, was die Experten so erzählen werden.

29Februar

Happy Leap Day

Ja, 2004 war eins, 2008 war eins und 2012 ist eins. Ein Schaltjahr. Was macht man an so einem 29.2. überhaupt?

foursquare schlägt vor, man soll was verrücktes machen. Dafür gibt’s extra ein neues Badge. Ich werde allerdings den Mittwoch wie jeden anderen Tag benutzen. Ehrlich gesagt bin ich sogar froh, dass der Monat einen Tag länger als sonst ist. Einen Tag mehr arbeiten.

Also, zum Wohl und Gute Nacht.

Groß losgelegt und dann Momentum verloren: Google+

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Ich finde, ja Social Media ist das neue Social Engineering. Man manipuliert unterbewusst Leute, um ein Produkt zu kaufen oder – abstrakter – einer gewünschten Tätigkeit nachzugehen. Zu Social Media kommt noch die Lemminge-Komponente hinzu.

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Es gibt jetzt Dauerreservierungen für Pendler. Man kann für 48 EUR im Monat 46 Sitzplatzreservierungen bekommen.

Das ist ziemlich cool, dass man für umgerechnet 1,05 EUR (sonst 4 EUR) eine Reservierung bekommt. Allerdings finde ich die Einschränkungen für BahnCard 100 nicht so geil: Man hat dieses Kontingent nur für eine vorher festgelegte Relation. Aber wirklich super für Leute, die regelmäßiger auf z.B. Nürnberg-München um 7 oder 8 Uhr unterwegs sind. Die Züge sind ja immer voll…

Ja, ich höre immer wieder mal von Freunden und Bekannten, dass sie sich selbstständig machen wollen und jetzt erste Schritte gehen. Viele fangen hierbei mit einer UG oder einer GmbH an. Ich war auch mal so und finde, es sollte nicht so anfangen.

TL;DR: Der Gründungsaufwand einer GmbH ist zwar nicht sonderlich hoch, aber kostenintensiv. Darüber hinaus ist eine GmbH eine juristische Person, quasi ein Kind, was man erzeugt hat. Man muss sich darum kümmern und gerade stehen, wenn es Mist baut. Man sollte also erst seine Geschäftsidee überprüfen, kleine Schritte machen und für die erste Umsätze erst eine GbR aufsetzen. Diese kann man immer noch in eine GmbH einbringen/umwandeln.

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Es gibt ja schon länger node.js. Ein JavaScript-Framework mit Interpreter, der auf der V8 von Google aufbaut und I/O-Operation asynchron mittels libevent verwaltet. Es ist aktuell der Hype, da viele den Vergleich mit z.B. PHP starten und sehen, wie gnadenlos performant node.js ist.

TL;DR: Das Standard-PHP-Setup ist einfach node.js unterlegen, da viele “Zwischenhändler” ausgeschaltet werden. Wer dennoch in der gleichen Liga spielen will, kann sich an libevent bedienen, darf allerdings nicht mehr die PHP-Funktionen für I/O-Operationen benutzen, da diese libevent natürlich nicht benutzen. Wer aber seine Internet-Anwendung, die in PHP geschrieben ist, mit z.B. Websockets aufrüsten will, ist mit libevent in PHP gut bedient, da er bestehenden Code wie Klassen für Datenbehandlung einfach wiederverwenden kann.

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